Schröder und Merkel. Diskutieren und mutieren, aber zumindest angesehen haben sie sich. Das kann das Stoiberchen nicht von sich behaupten (ausser das Ossis nutzlos sind).
Nach diesem Duell sind die deutschen noch wahlloser als zuvor. Nimmt man jetzt die Merkel und ruht sich wieder auf dem von der SPD geschaffenem aus oder nimmt man den Schröder und weiss man muss durch, will aber nicht? Eins ist dabei ja klar, soll es Deutschland wieder besser gehen müssen wir alle in den sauren Apfel beissen. Und das hat nun mal Schröder angefangen, nach der langen Trockenperiode Kohl. Bisher hat es die CDU doch noch nie geschafft, etwas richtig auf die Beine zu stellen (missachtet man dabei Bagatelen wie Kindergartenplätze für alle Kinder).
Merkel hat es meiner Meinung nach auch nur geschafft eine Menge toller Phrasen auswendig zu lernen und die SPD schlecht zu reden. Selber bringt sie zwar innovatives, aber sehr schlecht durchdachtes auf den Plan. Neue, innovative und gute Pläne sind zwar toll, aber man sollte ersteinmal angefangenes wirken lassen, schliesslich braucht es ein paar Jahre bis Kohl Misswirtschaft wieder ausgebessert ist.
Und dabei geht es NICHT um Arbeitsplätze. Auch wenn es alle denken und die Merkel mit ihrer CDU/CSU (übrigens Ausland genauso wie "Bayrisches Rotes Kreuz" anstatt "Deutsches Rotes Kreuz") schön Arbeitsplätze schaffen möchte. Wenn sie es tun und dann wieder alles teurer machen (MwSt + 2% = 18%) wird es auch nicht mehr Arbeiter geben. Nur mehr Plätze. Dann wird noch eher gedacht: "So wenig verdien ich und soviel muss ich bezahlen? Dann kann ich auch zu Hause bleiben und Arbeitslosengeld2 kassieren. Da hab ich mehr von".
Und schon geht es wieder von vorne los. Die Leidtragenden sind dann zum Beispiel die Auszubildenden. Verdienen sehr wenig und bekommen kein BAB (Berufs Ausbildungs Beihilfe) oder Wohngeld. Da ergärt sich der kleine Mann besonders …
2 Kommentare
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Solange keiner fuer echte Reformen eintritt wird sich nichts aendern. Und echte Reformen wird es nicht geben, weil Arbeitsplaetze immer ein Argument sind! Das geht schon seit den 60er Jahren so. Einer schlaegt was vor, ein anderer hebt den Zeigefinger und sagt „Arbeitsplaetze“ und schon hat sich das mit dem Vorschlag erledigt. Wann hat endlich mal einer den Mut auf die Arbeitsplaetze zu pfeiffen?
Um es anders zu formulieren „Wenn der Hundt bellt, dann wedelt der Schroeder mit dem Schwanz“ (die Merkel wird es nicht anders tun).
Same shit different day…
ssdd ;=)