Ich bin gerade dabei ein Notebook als Ersatz für meinen Desktop Rechner zu suchen, dabei liebäugle ich schon länger mit dem MacBook Pro, da dort das SpitzenOS Mac OS X läuft und man natürlich auch Windows installieren kann. Wobei ich mir da aber etwas unsicher bin, da ich schon einige Anforderungen an das Notebook stelle, da ich ja Entwickler bin.
Das Notebook soll meinen Desktoprechner ersetzen, dabei bei Nutzung am Schreibtisch an meinen Monitor, meine Tastaur und meine Maus angeschlossen werden.
Meine Anforderungen die ich an das Notebook stelle sind folgende:
- Windows muss installierbar sein, dort müssen folgende Programme laufen können:
- Visual Studio 2005
- .NET 2 und .NET 3
- MS SQL Server 2005
- Lotus Notes
- IBM Clear Case, SVN
- PHP, Zend IDE, Apache - MySQL (evntl. xampp)
- MS ActiveSync
- Mehrere USB Anschlüsse (für Maus, Tastatur, externe Festplatte, XDA, etc.)
- Anschlussmöglichkeit für einen Monitor
- Integrierte Netzwerkarte, W-LAN, eventuell Express oder PCMCIA Card
- Großes Display (min. 15,4', und min. Auflösung 1680x1050)
- Gute Grafikkarte, min Leistungsklasse 2, lieber 1, von hier
- Sehr guter Mehrkern-Prozessor (AMD Turion 64 X2 oder Intel Core 2 Duo)
- Große Festplatte (min 200GB, besser mehr)
- min. 2GB RAM
- Preis maximal 2500€
Nach tagelanger Suche in Recherche habe ich nun 4 verschiedene Systeme im Visier, 3 sind nur normale Windows Notebooks und 1 ist ein Macbook Pro:
- Apple MacBook Pro (15', 1,4Ghz - link)
- MSI GX610-T6425VHP Extreme (link)
- Toshiba Satellite X200-203 (link)
- Alienware Aurora m9700 (das Area-51 m9750 ist zwar noch besser, aber schon wieder zu teuer, link)
Und jetzt kommt natürlich die große Frage, welches nehmen? Hat schon jemand Erfahrungen mit dem MacBook Pro als Windows Entwickler Rechner gemacht? Ich bin mir da etwas unsicher das alles was ich brauche auch wirklich läuft. Aber die normalen Windows Notebooks haben halt auch kein Mac OS X und das reizt mich schon sehr.
Ich bin nicht leider so angetan von Windows Vista. Einiges ist mir zu langsam und unübersichtlich. Die Klarheit der einzelnen Komponenten, Programme und Ordnerstrukturen sind in Vista viel verschlungener, insbesondere das neue Userverzeichnis mit seinen vielen "tollen" Mediaordnern (die ich allesamt nicht brauche).
Bisher konnte man seinen "Eigene Dateien"-Ordner an einen beliebigen Platz manövrieren, das geht mit Vista nicht mehr ohne weiteres. Dazu müssen etliche Registrypunkte geändert werden.
Thomas Bandt schrieb in seinem Blog:
Der Windows MediaPlayer ist endlich richtig gut ins
System integriert worden, schaut gut aus und lädt
zum Benutzen ein. Das war bei allen vorherigen
Versionen meiner Meinung nach anders.
Dazu fällt mir folgendes ein. Integration ist ja schön, allerdings hab ich den MediaPlayer bisher höchstens für Videos benutzt und das soll auch so bleiben, also Deinstallieren, geht das problemlos? Mir ist diese Art der tiefen Integration nicht ganz geheuer. Was haben wir uns in den Vista-Vorgängern über den zu integrierten Internet Explorer geärgert, was gab es da für Kartellverfahren, wie sehr stank uns der Messenger, und und und...
Sollte uns das nicht etwas sagen? Erst beklagen wir uns Ewigkeiten über eine Strategie die Microsoft einschlug und nun freuen wir uns über dieselbe Strategie, nur diesmal ist es der Media Player?
Weiterhin findes ich die neue Oberfläche mit den "extremen" Schatten und den breiten Rändern unübersichtlich. Sie nehmen mir zuviel Platz weg. Und das Vista Basis Theme ist da auch kein Ersatz für, das es eher grottig als praktisch aussieht. Zum Glück gibts es als Notlösung noch das alte Standard Theme.
Fazit: Kommt für mich nicht so schnell in Frage, insbesondere der Preis schreckt mich davon ab. Schliesslich brauche ich die, schon überteuerte, Home Edition in keinem Fall und die anderen Editions sind einfach zu teuer. Wer will schon 500€ in ein nacktes Betriebssystem stecken, das dann doch mehr nervt als nötig ist?
Allerdings, für 200€ für die Ultimate Edition würde ich mein XP eintauschen... Linux allerdings nicht.
Als vor ein paar Tagen/Wochen die Meldungen über den Ticker rauschten war mir etwas mulmig zumute. Windows Vista für PHP optimiert! Microsoft verkauft ab sofort SUSE Linux Enterprise Server Lizenzen! Und Novell kann Mono endlich ohne Angst vor Patentkriegen weiterentwickeln! Oracle schlägt RedHat mit seinen eigenen Waffen! Google kauft YouTube!
Das alles klingt ja wunderbar, aber wie wird das die Zukunft von Linux und Windows verändern? Einigen Aussagen zufolge hat Oracle vor, mit seiner Taktik eines eigenen Linux'es RedHat kleinzukriegen um sie dann preiswerter einkaufen zu können.
Zum Novell-Microsoft Deal gibt es etliche Gegenstimmen die eine düstere Zukunft vorraussagen. Meine Meinung dazu ist etwas deutlicher und nicht so düster. Aber was könnte passieren?
Mono und .Net schlagen in Zukunft Java
Dazu könnte es kommen, wenn Novell die Mono Umsetzung inklusive WinForms und ASP.NET 2.0 fertigstellen. Leider sieht es derzeitig noch so aus, das Mono nicht in der Lage ist, eine Vernünftig aufgebaute ASP.NET 2.0 Webseite mit MasterPages und etlichen DLL's aus eine Business-Logic Schicht zum laufen zu bekommen.
Auch sind die WinForms in wichtigen Bereichen noch immer nicht mit Mono kompatibel. Eine kleine von mir erstelle Bildbetrachter Anwendung kann unter Mono nicht kompiliert werden, da noch etliche wichtige Controls nicht in Mono umgesetzt sind.
Wenn es nun dazu kommen würde, das Mono komplett kompatibel ist, hätte Java mit seinen Plattform-unabhängigkeit keine Chance mehr. Unter Windows ist der Kampf um das bevorzugte Framework und die dazugehörigen Sprachen zugunsten von .NET schon entschieden.
Office wird für Linux umgesetzt
Damit hätte Microsoft mit seiner meistgenutzten Bürosuite auch unter Linux eine Anwenderschicht und würde in den vielen öffentlichen Ämtern (in allen Ländern) trotz Linux Umstieg weiter existieren.
Red Hat wird von Oracle gekauft
In einigen Finanzblättern wurde darüber ja schon viel diskutiert, bis Oracle mitteilte, das sie ein eigenes Linux, "Unbreakable Linux", auf Basis des Red Hat Enterprise Servers entwickeln. Aber vielleicht ist das nur eine Strategie Oracle's um Red Hat schön billig für eine Übernahme zu machen.
Ich kann hier natürlich nicht mit Bestimmtheit vorhersagen was kommt, noch darüber mehr als nur spekulieren. Aber mir als Linux und trotzdem .NET Fan kommt das alles schon etwas recht.
Hier mal wieder ein gutes Beispiel warum ich gegen Software Patente bin.
Und hier kann man was dagegen tun und hier auch.
ZUNE, der iPod Konkurrent von Microsoft wird mit einem Preis von 249,99$ zu haben sein. Ob ihn das wirklich zu einer iPod Alternative macht?
Schwarz, Braun und Weiss, 30GB Festplatte, unterwegs Playlisten erstellen und beim Musikhören Bilder Slideshows anschauen. Das wird der Zune Player, Microsofts Konkurrenzprodukt für den iPod von Apple leisten. Gestern, Donnerstag, veröffentlichte Microsoft diese Details.
Über eine integrierte WLAN-Funktion im Player kann man problemlos Lieder, eigene Aufnahmen, Playlisten sowie Bilder mit anderen Playern austauschen. Schade nur dass man die getauschten Lieder nur drei Mal am Tag anhören kann.
Musik, Bilder, Videos, Playlisten, sogar mit Bewertung, lassen sich mit dem Windows Media Player und mit iTunes importieren.
Ein Zune Home A/V Pack, ein Zune Car Pack und ein Zune Travel Pack wirds als Ausstattungssets geben. Das Home A/V Pack beinhaltet Verbindungen zum Fernseher und einer Stereoanlage, eine Fernbedienung, eine Dockingstation und einem Sync-Kabel. Das Car Pack gibts mit einem Radio (FM-Tuner) mit automatischer Sendersuche und einem Autoladegerät und das Travel Pack beinhaltet Premium Ohrhörer in einem speziellen Etui, eine Dual Connect Fernbedienung, eine Sync Kabel une ein Zune Gear Bag zum schickeren herumtragen des Players.
Preis und Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest, allerdings könnte es in den Vereinigten Staaten schon zu Weihnachten im Laden stehen. Zum Preis meinte Microsoft lediglich das er Wettbewerbsfähig ist.
Dann wollen wir mal schauen ob Microsoft da ein iPod-Konkurrenz Produkt bringt oder ob es eher schlecht als Recht wird.
So. Nachdem ich mir heute einen iPod Shuffle (1GB) bestellt hab, wollte ich doch aich gleich mal mein Lieblings Musikcenter unter Windows aktualisieren - Version 6.0.5 ist gerade die neuste.
Also auf zur Apple Webseite und runtergeladen, installieren und fertig - dachte ich. Aber nein. Die aktuelle Version unterstützt kein Windows XP x64. Diverse suchen in Foren und allgemein im Netz zeigten es. Apple hat x64 erstmal liegengelassen. Aber es gibt immer Wege und Möglichkeiten. Dazu hab ich folgendes Ausprobiert und erfolgreich zum laufen bekommen:
- Zur Webseite OldApps.com gehen
- iTunes 5.0.1 und 6.0.4 runterladen
- Beide mit einem Packerprogramm wie WinRAR oder WinZIP entpacken
- Aus der Version 5.0.1 Quicktime installieren
- Aus der Version 6.0.4 iTunes installieren
- Fertig!
Damit sollte alles klappen und der iPod auch mit Windows XP x64 zu füllen sein. Zwar kann ich nichst versprechen, aber bei mir klappts.