... es ist mal wieder etws später und ich denke über so fundamentale Dinge wie Betriebssysteme, Windowmanager und Programmiersprachen nach.
Derzeit habe ich ja - aus zeitlichen Gründen konnte ich meine Platte bisher nicht mit einem weiteren System vollstopfen - nur Windows Vista auf meinem Rechner. Und nachdem das nun schon eine weile genutzt wird will man ja auch nicht wieder von diesen "modernen" Oberflächen weg - besonders wenn man, wie ich, schon lange unter Linux einen Windowmanager wie E17 nutzte. Vor kurzem konnte ich aber nun mal das Vergnügen haben, KDE4 endlich mal zu testen - und war echt angetan. Viele tolle Ideen, die man schon von Apple kennt, sind verbessert implementiert. Das Dashboard ist sogar echt nutzbar, nicht wie bei Windows Vista's Sidebar und Apple's Dashboard.
Da ich ja nun auch von Slackware (und das viel mir sehr schwer) auf Ubuntu wechselte, überlege ich nun sehr stark, ob ich nicht auch von meinem Lieblings Windowmanager-Gespann Enlightenment-GNOME auf KDE4 wechseln soll - schneller und leichter als KDE3 ist es ja auf jeden Fall.
Ws haltet ihr davon? Welche Vorteile und welche nachteile seht ihr im direkten Vergleich von KDE4 zu Enlightenment-GNOME?
Ich bin nicht leider so angetan von Windows Vista. Einiges ist mir zu langsam und unübersichtlich. Die Klarheit der einzelnen Komponenten, Programme und Ordnerstrukturen sind in Vista viel verschlungener, insbesondere das neue Userverzeichnis mit seinen vielen "tollen" Mediaordnern (die ich allesamt nicht brauche).
Bisher konnte man seinen "Eigene Dateien"-Ordner an einen beliebigen Platz manövrieren, das geht mit Vista nicht mehr ohne weiteres. Dazu müssen etliche Registrypunkte geändert werden.
Thomas Bandt schrieb in seinem Blog:
Der Windows MediaPlayer ist endlich richtig gut ins
System integriert worden, schaut gut aus und lädt
zum Benutzen ein. Das war bei allen vorherigen
Versionen meiner Meinung nach anders.
Dazu fällt mir folgendes ein. Integration ist ja schön, allerdings hab ich den MediaPlayer bisher höchstens für Videos benutzt und das soll auch so bleiben, also Deinstallieren, geht das problemlos? Mir ist diese Art der tiefen Integration nicht ganz geheuer. Was haben wir uns in den Vista-Vorgängern über den zu integrierten Internet Explorer geärgert, was gab es da für Kartellverfahren, wie sehr stank uns der Messenger, und und und...
Sollte uns das nicht etwas sagen? Erst beklagen wir uns Ewigkeiten über eine Strategie die Microsoft einschlug und nun freuen wir uns über dieselbe Strategie, nur diesmal ist es der Media Player?
Weiterhin findes ich die neue Oberfläche mit den "extremen" Schatten und den breiten Rändern unübersichtlich. Sie nehmen mir zuviel Platz weg. Und das Vista Basis Theme ist da auch kein Ersatz für, das es eher grottig als praktisch aussieht. Zum Glück gibts es als Notlösung noch das alte Standard Theme.
Fazit: Kommt für mich nicht so schnell in Frage, insbesondere der Preis schreckt mich davon ab. Schliesslich brauche ich die, schon überteuerte, Home Edition in keinem Fall und die anderen Editions sind einfach zu teuer. Wer will schon 500€ in ein nacktes Betriebssystem stecken, das dann doch mehr nervt als nötig ist?
Allerdings, für 200€ für die Ultimate Edition würde ich mein XP eintauschen... Linux allerdings nicht.
Since e17 is released as a public alpha, i'm working on the german translation. Between the different releases of e17 i had to restart the translation. A few weeks ago morlenxus and i began the translation again. But he has no time to work more on it, so i must translate it alone to the end. This evening is the time to publish the new language file to the CVS.
No, e16 is not dead, the project leader Kim Woelders released the new version 0.16.8. It contains a build-in composite manager for the xorg composite extension (translucency) and many new features and bugfixes.
Kim took the ownership of the codebase from DR16.5 and update it constantly. The last full release was 0.16.7.2 in December 2004.
Even though DR17 is running full steam ahead there is still a distinct place in the world for DR16. Many people running it daily on his machines.
» Download Enlightenment 0.16.8
Linus Thorvalds, jeder Linuxnutzer kennt ihn (und auch sonst die halbe Welt) als den Linuxerfinder, hat sich unlängst gegen die Nutzung von GNOME als Window Manager ausgesprochen. Das betrifft aber nicht den Window Manager an sich sondern den Umgang der Entwickler mit den Benutzern.
Linus kritisiert das Verhalten der GNOME Entwickler, dem Benutzer viele Einstellungsmöglichkeiten vorzuenthalten und auf die "simplen" Optionen die den Nutzer nicht zu sehr verwirren zu reduzieren. Er sieht für den normalen Endanwender in KDE einen besseren Desktop, da dieser den Nutzer nicht als "ahnungslos" darstellt und ihm alle Möglichkeiten lässt.
Ich persönlich bevorzuge natürlich immer noch Enlightenment (DR17) als Desktop Shell, aber darüberhinaus ist mir ein System mit GNOME oder KDE relativ egal.
Schlimm an dieser Diskussion ist aber, meiner Meinung nach, die tatsache das Linus Thorvalds selbst hier am brennenden Feuer des "Windowmanager Krieg" zündelt.
Die "Tatsache" dass die GNOME Entwickler den Anwender wie einen "Idioten" behandelt, sei mal dahingestellt und bedarf noch der Meinung der einzelnen GNOME Vereine. Zudem ist es fraglich ob GNOME tatsächlich den Anwender so behandelt. Aber wichtig ist hierbei eigentlich nur ein, der Endanwender. Und der wird inzwischen (weltweit) von den Firmen (NOVELL, RedHat) auf GNOME getrimmt. Zwar steht KDE bisweilen noch immer zur Auswahl und ist besonders bei deutschen Distributionen 1. Wahl gewesen, aber gerade im OpenSource insbesondere im Linux Bereich sollte die freie Wahl der genutzen Software auf Platz eins stehen.







