Tag Archive for 'Sprüche'

Die besten Sprüche Thomas Schaaf’s

»Es kann nicht sein, dass ein Stürmer auf der linken Verteidigerposition spielen muss. Bis er wieder in der Spitze ist, ist es dunkel und das Flutlicht aus.«

»Zu kurz, wie immer.«
- auf die Frage, wie sein Urlaub war

»Wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel gesehen, ein sehr, sehr gutes Derby. Vom Ergebnis her war es schlecht für uns.«
- nach der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV am 14. Spieltag der Saison 2008/09

»Wir werden das eine oder andere ändern müssen – besonders die Ergebnisse.«
- trotz des 2:1-Siegs über den VfL Wolfsburg am 17. Spieltag der Saison 2008/09

»Wenn ich vorn alle laufen lasse, sind die hinten die ärmsten Schweine.«

»Ich bin genauso freundlich, höflich und zugänglich wie in all den anderen Jahren. Und genauso konzentriert.«

»Ich bin ja froh, dass Sie mich nicht schon nach einem Saisonrückblick fragen.«
- auf die Frage eines Reporters, ob er Bilanz ziehen könne – nach dem zweiten Spieltag

»Mein Wohnzimmer ist nicht so groß. Ich werde sicher mal hier und dahin laufen, aber immer mit Blick auf den Fernseher.«
- auf die Frage, wo er zur Beobachtung des Länderspiels unterwegs sein wird

»Wir haben zumindest die Zweikämpfe nicht verloren. Aber nur, weil wir nicht in sie hineingekommen sind.«

»Ich hätte ihn von der ersten Minute an vollgetextet und so in seiner Konzentration versucht zu stören.«
- auf die Frage, wie er Ailton früher selbst gestoppt hätte

»Das, was Toni macht, könnte man als bezahlten Urlaub bezeichnen. Er macht Urlaub und bezahlt dafür.«
- über den Brasilianer Ailton, der beim Trainingsauftakt unentschuldigt fehlte

»Ja, denn ich glaube ja auch an den Weihnachtsmann«
- auf die Frage, ob er mit einer rechtzeitigen Rückkehr Ailtons aus dem Urlaub rechne

Reporter fragt Schaaf, ob man Ailton nach seiner verspäteten Rückkehr aus dem Urlaub jetzt bestrafen müsse. Darauf Schaaf:  »Sie können ja auch nicht zu ihrem Kind sagen, so nu’ is’ Schluss, und jetzt helfe ich dir nicht mehr!«
Der Reporter darauf: »Und wie helfen sie ihm?«
Schaaf: »Indem wir ihn bestrafen!«

»Weil er gut Handball spielt.«
- auf die Frage, warum er Per Mertesacker gerne in Hamburg dabei hätte

»Wir können nicht täglich neue Wasserstandsmeldungen abgeben. Wenn er da ist, ist er da. Er ist groß genug, damit ihn alle sehen.«
- über seinen verletzten Spieler Per Mertesacker

»Die Vorrunde!«
- auf die Frage, was ihn optimistisch stimmt, dass Werder in der Rückrunde nicht wieder einbricht

»Ich glaube nicht, dass wir zwei das alleine schaffen.«
- auf die Frage eines kleinen Jungen, ob »wir in Köln gewinnen können«

»Ja, aber dann gehe ich in den Keller.«
- auf die Frage, ob es im harten Geschäft Bundesliga auch etwas zu lachen gibt

»Deswegen haben Sie mich ja heute eingeladen.«
- auf die Frage von Johannes B. Kerner, ob es stimme, dass er »dröge, mundfaul und unterkühlt« sei

»Sie müssen ja auch Alternativen haben, sie müssen ja tätig werden. Und deshalb müssen wir auch irgendwann planen können. Weil, Sie können ja auch nich’ beigehen und zu einem Anderen sagen: Warte mal noch bis Juni. Und dann im Juni: Du, geht doch nicht. Dann sagt der auch: Du hast doch ‘n nassen Helm auf!«

»Ein 25:0 wäre nicht schlecht.«
- auf die Frage nach seinem Wunschergebnis gegen Basel

»Natürlich wollen wir gewinnen. Wir fahren ja nicht hierhin, um nur lecker Nudeln zu essen.«
- vor dem Spiel gegen Udinese Calcio

»Glauben Sie, dass Werder auch gewonnen hätte, wenn Athen die Torschüsse nicht zugelassen hätte?«, fragte nach dem Spiel ein griechischer Reporter.
Thomas Schaaf: »Fußball ist so, dass man Tore schießen muss. Der Ball geht nicht von alleine rein. So viel Wind ist nicht bei uns im Stadion.«

Frage von Thomas Helmer an Thomas Schaaf (Thomas Doll ist auch zugegen): »Da wir nun hier drei Thomase haben, hab’ ich mir überlegt euch beide einfach mit Spitznamen anzusprechen. Bei Thomas Doll ist’s klar «Dolly«. Aber wie soll ich dich nennen, Thomas? Hast du einen Spitznamen? Plaudertasche oder so?
Darauf Schaaf: »Nein, ich habe keinen Spitznamen. Aber wenn du Lust hast, kannst du mich ja Lachsack nennen oder so.«

»Der eine sagt Hüh, der andere Hott. Und die Kutsche bleibt stehen.«
- auf die unterschiedliche Regelauslegung der Schiedsrichter angesprochen

»Von 30 Millionen Mark für Einkäufe in der Winterpause wie bei Bayern kann ich nur träumen. Und wenn, dann wache ich schweißgebadet auf.«

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Spruch des Tages

Spruch des Tages:

Hackepeter gibt Kacke später

Und noch ein’ obendrauf:

Iss ‘ne Wurst, mach ‘ne Wurst

Gefunden im Worum-Forum, woran man das Niveau erkennen kann, mit dem manche dort mitdiskutieren.

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Der Motorradgruß – ein Erklärungsversuch

Gibts ja schon lange, aber ich habs jetzt zum ersten mal gefunden

Die Hintergründe des Mopedgrußes Geschichte

Die Ursprünge des Motorradgrußes reichen bis in die Steinzeit zurück. Motorradfahrer waren damals außerordentlich rar. Es gab kaum befestigte Straßen, und die Räder waren aus Stein. Nur ganz harte Kerle vertrugen die Strapazen des Motorradfahrens. Begegneten sich zwei dieser Kerle hielten sie an, stiegen ab und zeigten einander die geöffneten Hände, um zu zeigen, das sich kein Faustkeil darin verbarg. So wurde der Motorradgruß erfunden.

Winterfahrer und Weicheier

Unter ähnlich harten Bedingungen sind heute nur noch die Winterfahrer unterwegs. Motorradfahrer sind entweder Winterfahrer oder Weicheier. Weicheier trifft man im April bei der Versicherung, wo sie ihre stillgelegten Maschinen wieder anmelden. Winterfahrer dagegen fahren durch. Ihre Zahl ist klein. Treffen sich zwei Winterfahrer, ist die Freude groß. Von April an grüßen Winterfahrer nicht mehr. Winterfahrer grüßen keine Weicheier. Weicheier erkennt man daran, das sie in den ersten Frühlingswochen wie wild und beidhändig alles grüßen, was sich auf 2 Rädern bewegt. Vor lauter Aufregung vergessen sie dann oft, das da vorne eine Kurve kommt. Sie haben immer frische Unterwäsche an – man könnte ja im Krankenhaus landen.

Der verbotene Gruß

Das Motorradgrüßen ist stark reglementiert und wird von Anfängern zu Recht als sehr kompliziert angesehen. Es ist umlagert von allerlei Ge- und Verboten. Das bekannteste Verbot lautet: Grüße nie ein Einspurfahrzeug, das weniger als 250 ccm Hubraum hat, so etwas ist kein Motorrad! Wer fahrlässig Motorroller, Klein – oder Leichtkrafträder grüßt, verliert sein Gesicht und jegliche Selbstachtung.

Ein Spezialfall: Oldtimer. Oldtimer werden grundsätzlich freudig und bewundernd gegrüßt, unabhängig vom Hubraum. Oldtimer werden meist von technisch versierten älteren Fahrern gefahren, sogenannten ‘alten Schraubern’. Solchen wird Respekt gezollt. Trifft man alte Schrauber, wartet man, ob sie grüßen. Von Frühling bis Herbst grüßen viele nicht, weil sie Winterfahrer sind – Winterfahrer grüßen keine Weicheier.

Der Autobahn – Gruß

Ungeregelt und darum praktisch nicht existent ist die Motorradgrußkultur auf der Autobahn. Nicht einmal erfahrene Motorradfahrer können sagen, ob man entgegenkommende Motorräder über sechs Spuren und einen Grünstreifen hinweg grüßen muss.Fahrtechnisch problematisch wird das Grüßen beim Überholen. Die klassische Grußhand, die Linke, wird vom Überholten nicht
gesehen. Grüßt man mit der Linken vorn am Körper vorbei nach rechts, tippen Autofahrer auf Heuschreckenschwärme oder Unterarmkrampf.

Der Heizer – Gruß

Der ‘Heizergruß’ in extremer Schräglage (ein Knie berührt den Asphalt) gilt als sehr riskant. Er wird allgemein als Nachweis hoher Fahrkunst angesehen, aber man sollte vorher trotzdem frische Unterwäsche anziehen. Heiz-Grüßer fahren nur auf der äußersten Profilrille und vergleichen, wer die spitzesten Fußrasten vorweisen kann. Wer die Kunst des Heizergrußes nicht beherrscht und dennoch ausübt, riskiert seinen letzten, den sogenannten ‘goldenen Gruß’.

Gründe, warum Pseudo Rocker Schrotthaufen Fahrer nicht zurückwinken:

1. die Garantie erlischt, wenn er nicht-amerikanischen Produkten zuwinkt
2. mit dem dicken Leder und den Nieten kriegt er den Arm nicht hoch
3. er grüßt prinzipiell keine Fahrer, die ihr Motorrad schon voll bezahlt haben
4. er hat Angst, dass der Lenker abvibriert, wenn er ihn loslässt
5. der Fahrtwind könnte die neuen Tätowierungen am Arm wegblasen
6. er braucht ‘ne Ewigkeit um nachher wegen der Vibrationen den Griff wieder zu finden
7. er kann nicht unterscheiden, ob der andere grüßt oder sich die Ohren zuhält
8. er hat wegen der Vibrationen einen Klettverschluss zwischen Lenkergriff und Handschuh
9. er hat gerade im Wirtschaftteil der Zeitung entdeckt, dass Honda zu 60 Prozent an Pseudo Rocker Schrotthaufen beteiligt ist
10. seit der Zwangsversteigerung seiner letzten Pseudo Rocker Schrotthaufen hasst er alle Leute, die Hände heben
11. die Rolex könnte nass werden
12. die linke Lenkerhälfte könnte geklaut werden
13. die linke Lenkerhälfte wurde bereits geklaut und er hält sich am Tacho fest
14. der ganze Lenker wurde bereits geklaut und er betet einen Rosenkranz
15. er braucht beide Hände um mit den Fingern die nächste Rate abzuzählen
16. er poliert gerade den Luftfilterdeckel
17. Auch andere Pseudo Rocker Schrotthaufen-Fahrer grüßt er nicht, denn die trifft er sowieso jeden Abend in der Werkstatt

Gründe, warum Goldwing Fahrer nicht grüßen

1. laut Honda-Fahrer-Handbuch darf er den Lenker erst loslassen, wenn das Motorrad steht, der Zündschlüssel abgezogen ,der Hauptständer herausgeklappt und das Radio ausgeschaltet ist
2. auf dem Armaturenbrett ist kein Knopf für “vollautomatisches Zurückwinken”
3. er ist gerade eingeschlafen
4. er kriegt den Arm wegen Altersschwäche nicht mehr hoch
5. er hat übers Handy eine Konferenzschaltung mit seinem Broker und der CityBank.
6. Mami hat verboten, Fremde zu grüßen
7. er ist gerade mit Abzählen der Lämpchen am Christbaum beschäftigt
8. er sortiert momentan seine CD-Sammlung
9. die Hand vor der Antenne stört den Fernsehempfang
10. er räumt gerade das Kaffeegeschirr in den Spüler
11. wegen seiner Alzheimer weiß er anschließend nicht mehr, wohin mit der Hand
12. er findet nachher zwischen all den Knöpfen, Schaltern und Hebeln den Lenker nicht mehr
13. er wechselt gerade die Batterie vom Herzschrittmacher
14. er sucht gerade im Bordcomputer, was ‘erhobene Hand eines fremden Motorradfahrers’ bedeutet
15. er grüßt immer, aber wegen dem Geraffel um den Lenker sieht keiner die Hand

Ergänzung:
10 Gründe, warum ein Superbike-Fahrer nicht grüßt

1) Er hat sich soweit hinter seine Verkleidung zusammengefaltet, dass er nur noch den Instrumententräger vor sich sieht
2) Wenn er jetzt die Finger hebt, dann verschlechtert das seine Aerodynamik und er wird 3 km/h langsamer
3) Sein zum extragroßen Schaltblitz umgebauter Disco-Strobo blendet ihn
4) Sein pechschwarzes Helmvisier ist 100% blickdicht und er fährt nach Gehör
5) Er macht gerade einen Wheelie und sieht deswegen die Straße vor ihm nicht
6) Er macht gerade einen Stoppie und sieht deswegen die Straße vor ihm nicht
7) Er ist gerade damit beschäftigt, ungebremst in einen LKW, einen Baum oder eine Leitplanke zu knallen Er nähert sich der Lichtgeschwindigkeit. Dadurch wird seine Masse so groß, dass er seine Hand nicht mehr heben kann
9) Er überholt dich eigentlich gerade. Doch er ist dabei so schnell, dass er anfängt, in der Zeit zurückzureisen
10) Er ist durch die Beschleunigung seines Bikes kurzzeitig ohnmächtig geworden

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An die netten Autofahrer

Heute kam ne nette Mail rein…

Liebe Autofahrer

Da nun das Wetter angenehmer wird und die Sonne sich öfter zeigt, ist mittlerweile auch die Motorradsaison wieder angebrochen. Mit diesem Blog möchte ich zu einem besseren Verständnis zwischen Motorradfahrern und Autofahrern beitragen. Da sich nun eine verantwortungsvolle Gruppe dynamischer Menschen mit einem Pack in kastenförmigen Hindernissen auseinander setzen muss, sollen hier noch einmal die Grundregeln im Straßenverkehr beim Umgang miteinander klar gestellt werden.

Zunächst einmal: Die Straße gehört den Motorradfahrern. Autofahrern wird sie im Winter und bei sehr schlechtem Wetter leihweise zur Verfügung gestellt – sobald das Wetter besser wird, haben die Motorradfahrer das Sagen. Dies leitet sich aus einfachen und nachvollziehbaren Gesichtspunkten ab:

- Es heißt Motorradsaison: Es ist Rennbetrieb. Daher der Begriff “Saison”
- Motorradfahrer führen die Straße ihrem ursprünglichem Zweck zu: Autofahrer fahren, um von A nach B zu kommen – Motorradfahrer fahren um zu FAHREN. Das ist die Bestimmung der Straßen – also haben Motorradfahrer Vorrang. Nichtschwimmer müssen auch den Schwimmern aus dem Weg gehen.

Wer ausschließlich Auto fährt sollte sich noch einmal das folgende Mantra durchlesen und mindestens zehn Mal laut aufsagen: “Ich bin ein Hindernis”. Die nachfolgenden Zeilen richten sich daher auch primär an die Automobilisten.

Motorradfahrer fahren nie zu schnell, sondern immer der Verkehrssituation angepasst. Wenn wir Dir, lieber Hobby-Schumi, zu schnell erscheinen , liegt das einfach daran, dass Du ein langsames Hindernis bist. Wenn Du einen Motorradfahrer aus irgendeiner Richtung auf Dich zukommen siehst, machst Du Platz. Kein abruptes Bremsen, keine plötzlichen Lenkbewegungen – fahr möglichst weit rechts, behalte die Geschwindigkeit bei und ärgere Dich einfach leise vor Dich hin. Mach Dein Radio an und sing ein Lied – aber stehe nicht mit Tempo 120 auf der Landstraße im Weg rum.

Kommt Dir ein Motorradfahrer auf Deiner Spur entgegen, so war er nicht leichtsinnig – er sucht die Ideallinie. Nimm hierauf Rücksicht, versuche die Ideallinie ebenfalls zu erkennen und mache entsprechend Platz. Sollte es zu einer Kollision kommen, ist der Autofahrer grundsätzlich schuld. Es ist RENNBETRIEB – noch einmal zur Erinnerung.

Wenn Du möchtest, dass wir Deine Tochter mitnehmen, dann sorge durch entsprechende Ernährung dafür, dass sie soziotauglich ist. Nicht über 1,80m groß, nicht mehr als 50kg und große feste Brüste, die wir beim Bremsen auf dem Rücken spüren können. Wenn Deine Tochter nicht diesen Anforderungen genügt, bist DU schuld, dass sie keinen Zugang zum Paradies findet. Nichts desto trotz wirst Du ihr zum 18. Geld für Auto- UND Motorradführerschein geben und ihr ein Motorrad schenken, ansonsten bist Du einfach ein *zensur*.

Wer im Stau in der Mitte keinen Platz macht, behindert das Fortkommen von Rettungsfahrzeugen und Motorradfahrern. Wer zusätzlich die Tür aufreißt oder Schlenkbewegungen machen, sagt damit laut “Ich habe einen kleinen Schwanz”. Denk an diese Aussage über Dich selber, lass entsprechend Platz und gehab Dich wohl. Als Stau gilt hierbei zähflüssiger Verkehr mit einem Tempo von unter 150 km/h.

Halt Abstand! Wenn der Motorradfahrer sich aufrecht hinsetzt, entspricht es einer Vollbremsung mit einem PKW. Wenn Du die Bremsleuchte eines vor Dir fahrenden Motorrades aufleuchten siehst, solltest Du bereits stehen. Denk halt mal mit! Die Unterschreitung des erforderlichen Abstandes wird spätestens an der nächsten Ampel mittels einer Kopfnuss mit Helm bestraft. Du hast es Dir verdient – weine nicht.

Siehst Du zufällig einmal einen Sportskameraden am Straßenrand neben einer brennenden Maschine liegen, so informiere die Streckenposten unter 110, markiere die Unfallstelle und schaue nach, ob die Maschine noch zu retten ist. Tritt eventuelle Feuer aus – ohne die Verkleidung zusätzlich zu beschädigen. Wenn Du unbedingt meinst, einen Motorradfahrer anfassen zu müssen: LASS DEN HELM auf! Es sei denn, Du möchtest gerne Haare und Hirn des verunfallten Motorradfahrers trennen und Grütze in den Händen halten.

Solltest Du Dich mit Deinem PKW vor einer roten Ampel stehend befinden, lass genügend Abstand, so dass noch Motorradfahrer nach ganz vorne fahren können. Das ist ein Gebot der Höflichkeit und es tut Dir nicht weh. Bevor Du nach dem Anfahren in den 2. Gang schaltest, ist das Motorrad eh außer Sichtweite, also hast Du auch keinen Grund, ganz vorne an der Startlinie zu stehen.

Treffpunkte von Motorradfahrern befinden sich IMMER in landschaftlich schönen Gegenden rund um Kaffeetränken. Dort hast Du, lieber Autofahrer, jederzeit mit sehr schnellen Motorrädern aus allen Richtungen zu rechnen. Wenn es Dich stört, bleib an schönen Sonnentagen einfach zuhause. Solltest Du nicht an Dich halten können und möchtest trotzdem von A nach B kommen, dann fahr’ auf die Autobahn. Die heißt Autobahn, weil sie für Autos ist. Bleib da. Fahr’ wohin Du willst, verlasse aber nicht die Autobahn. Fahre aber selbst dort möglichst weit rechts – es ist jederzeit mit Motorrädern mit einem Tempo nahe der 300km/h zu rechnen – wir haben es immer eilig, die nächste schöne Landschaft aufzusuchen.

Lieber Autofahrer, versuche die oben genannten Regeln und freundlichen Vorschläge für einen guten Umgang miteinander einzuhalten, und Du wirst die Motorradsaison überstehen, ohne dass Dir jemand eine Beule in die Fahrertür tritt. WENN Du eine Beule in der Fahrertür haben solltest, dann leiste Abbitte für Dein Fehlverhalten auf der Rennstrecke. GEHE zum nächsten Motorradtreffpunkt und gib eine Runde Kaffee aus, schmeiße 2 Stangen Zigaretten in die Runde, und wir verzeihen Dir. Den Schaden an Deinem kastenförmigen Hindernis solltest Du eher als einen künstlerischen Beitrag zur Verschönerung des Straßenbildes akzeptieren und begrüßen.

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