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Erfahrungsbericht Ubuntu (incl. Update 6.10 auf 7.04)

Jetzt endlich, nach über 2 Monaten Ubuntu, möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen. Dazu gliedere ich den Inhalt nach 3 großen Themen, die meiner Meinung nach für jedes Linux System wichtig sind. Zusätzlich kommt noch ein mir sehr wichtiges Thema hinzu.
Alle Themen stelle ich in den direkten Vergleich mit Slackware 11, wobei ich aber nicht auf bestimmte Systemkommandos eingehe sondern lediglich über meine Erfahrungen schreibe.
Über folgende Themen möchte ich also Berichten:

  1. Installation, Update, System-Update
  2. Installation von Software Paketen, Installation von Software durch Kompilieren (am Beispiel von E17)
  3. Konfiguration des Systems
  4. Software Entwicklung unter Ubuntu, Installation und Update von Mono, IDE’s unter Ubuntu

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Ubuntu statt Slackware

Als langjähriger Linuxnutzer und Entwickler liebt man ja eigentlich Handarbeit, also alle Settings und Programme von Grund auf selber einzurichten. Dazu passt am besten ein Slackware, schön sauber, clean und schnell.
Warum also wechseln?

Bleiben wir beim Wort Entwickler. Den genau das bin ich und genau das will ich, ich will Software entwickeln. Und natürlich jede neue Mono, PHP oder Java Version installieren. Und genau da ist auch schon die Zwickmühle. Bei Slackware mache ich alles von Hand und das braucht seine Zeit. 1-2 Stunden für Mono bis alles wieder läuft (kompilieren ist angesagt), 1-2 Stunden für MonoDevelop (jedesmal kleine Buildprobleme), 1/2 Stunde für eine neue LAMP Version. Dabei will ich doch Programmieren.
Also wechseln, aber welche Distribution bietet ebso die Möglichkeit viel von Hand zu machen? Richtig, Debian. Nur ist bei Debian alles sehr nervig gehalten. System installieren, Software installieren, Internet einrichten, System konfigurieren.
Meine Antwort darauf heißt Ubuntu (oder auch Kubuntu, welches ich bevorzuge weil da der tolle Konqueror mit bei ist, trotzdem muss GNOME mit dazu). Hier hat man schnell ein gut konfiguriertes System installiert und braucht nur ein paar wichtge Dinge nachinstallieren. Diverse Software Updates gehen per apt schneller von der Hand und ein komplettes System Update (z.B. von 6.10 auf 7.04) geht völlig problemlos.
In Zukunft setze ich also auf ein Ubuntu System.

Slackware 11 released

5 Release Kandidaten und über 1 Jahr Wartezeit haben sich gelohnt. Mit Slackware 11 bringt Patrick Volkerding endlich die neuste Version der ältesten überlebenden Linux-Distribution an den Mann.

Viele Änderungen sind mit drin, trotzdem hat Patrick (V.) wie immer die alte Linie des Minimalismus genauso die Treue gehalten, wie der Anwenderfreundlichkeit (Anwenderfreundlichkeit heisst nicht zwingend hübsches, grafisches Interface).

Slackware drauf

So, Slackware 10.2 installiert und fertig konfiguriert. Bin richtig begeistert – alles so schön aufgeräumt und sauber, nichts störendes oder ungewolltes. Nur noch Enlightenment kompilieren … dann kann wieder Entwickelt werden.

xfce-slackware

Xfce Slackware

Slackware 10.2

Der Weihnachtsstress ist gerade vorbei, die Familie wieder in ihren einzelnen Wohnungen und ich sitze hier zu Hause und richte meinen Rechner neu. openSuse, Debian Sarge (oder Etch) oder ist mir das “reine” und älteste Linux Slackware lieber? Debian ist ja ganz toll und auch noch recht LSB standartisiert, aber es installiert mir dann doch noch 3, 4 Sachen mehr die ich nicht will. openSuse ist ja sowieso noch SuSE – will hießen – es ist vollgeklatscht mit Zeugs was kein Mensch braucht. Ok, es funktioniert wenigstens alles, aber das ist bei Ubuntu, Fedora und Co auch so. Slackware ist da die reinste Offenbarung für mich. Sauber, kaum unützes Zeugs, Daemons sind sehr überschaubar und alle config files liegen wo sie liegen sollen – in /etc/.
Probleme macht nur meine Maus – USB. Aber mit “modprobe -r usbmouse” und einem erneuten laden mittels “modprobe hid” geht jetzt alles.

Dann noch schöne Tage bis Silvester …