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Die Zukunft von .NET

In diesen Tagen habe ich schon ein leicht beklemmendes Gefühl. Die aktuell laufende BASTA! und die vorherige /build// Messe können mir dieses Gefühl auch nicht nehmen.
Seit Microsoft die erste Beta von Windows 8 herausgebracht hat und HTML5 incl. JavaScript als deren Hauptthema für die Entwicklung von Apps für die neue Metro Oberfläche angekündigt hat, geht in der Entwicklergemeinde die Angst um, das .NET nun am Ende ist.
Doch was bedeutet nun dieses Metro UI eigentlich für uns Entwickler?

Metro UI, Server, Tablets und das Büro

Microsoft sieht seit Jahren neidisch auf Apple und deren Erfolg im Otto-Normal-Verbrauchen Markt. Tablets, Smartphones und gemütliche Wohnzimmer Geräte sind ein wichtiger Bestandteil der Zukunft und ein immer wichtiger werdender Markt. Und Microsoft hat Anfangs einfach den Zug verpasst. Windows Mobile 6 und 6.5 waren schlecht und nicht zukunftstauglich. Zune war zwar toll, aber nicht Weltweit erhältlich und Microsoft Windows bisher nicht Touch-tauglich. Mit Windows Phone 7 und der neuen Metro Oberfläche hat Microsoft nun einen Schritt in die Tür geschafft und die soll nun natürlich weit aufgestoßen werden. Metro mit Windows auch für Tablet PC’s zu haben ist der nächste Schritt. Der Markt ist groß und bislang gibt es eigentlich nur das iPad von Apple. Viele die sich heute noch einen Laptop, Netbook oder einen schwächeren PC’ gekauft haben, würden zum Surfen, eMail’s schreiben, Online shoppen, Fotos anschauen oder den eigenen Blog pflegen lieber ein Tablet kaufen. Für den anspruchsvolleren Benutzer, für die Steuererklärung, das neuste PC-Game oder für den kleinen Hobby-Entwickler ist ein Tablet aber nichts.

Microsoft Windows ist auf beinahe 94% aller PC’s installiert (Apple hat 5% und Linux etwa 1%) und der größte Teil diese PC’s sind Office-PC’s, sie machen den größten Teil der Rechner aus und diesen Markt will Microsoft nun komplett ignorieren? Und das nur weil sie ein bisschen vom Mobile-Markt abhaben wollen?
Das Microsoft mit seinen Mobile-Plänen seinen wichtigsten Markt vergisst und seine Lebensgrundlage total übersieht, könnte in Zukunft das wirkliche Problem werden.
Microsoft hat im Office Bereich, und dieser Bereich ist der größte Bereich überhaupt, die absolute Marktmacht. Und nun soll Windows 8 mit einer Tablet PC Oberfläche überall hinkommen?
Wie stellt man sich dass dann vor: soll der Finanz-Trader mit fünf Tablets auf dem Sofa sitzen und nicht mehr auf seine fünf Monitore auf dem Schreibtisch schauen und mit Tastaur und Maus bedienen, soll er sich wirklich komplett umgewöhnen und seine angewöhnte Effizienz verlieren?
Soll der Software Entwickler nun auf einer Touch-Tastaur auf einem Mini-Bildschirm (der zur hälfte mit der Tastatur bedeckt ist) arbeiten und entwickeln? Soll der Arbeitsamt-Mitarbeiter nun mit einem Touch PC die ganzen Daten der Arbeitssuchenden eingeben? Soll der Telekom-Mitarbeiter im Büro mit einem Touch-PC arbeiten oder der SAP Entwickler sein ABAP über eine Touch-Tastatur im nicht mehr kompatiblen SAP System eingeben?
Ich frage mich z.B. wie Excel als Metro Anwendung aussehen soll. Ich hab da nicht einfach kleine Tabellen im Kopf, die das Haushaltsgeld verwalten oder so sondern die großen Sheets, die im Finanzbereich und im Controlling eingesetzt werden. Extrem komplexe Anwendungen die 10-Jahres-Planungen möglich machen oder dem Trader beim Pricing helfen.

Die grundsätzliche Idee hinter Metro ist toll und bildet die Basis für eine Menge zukünftiger Betriebssystemen und Eingabeoberflächen – und mit Kinect ist es sicherlich ein Traum für alle Minority Fans, aber man muss sie auch differenziert betrachten und sehen, dass sie (noch) nicht überall hingehört – zumindest noch nicht in diesem Zustand.

.NET und die Zukunft

.NET wird auch in Zukunft, mindestens für einige Jahre, zukunftstauglich bleiben. Berufsschulen und Universitäten steigen langsam vom in die Jahre gekommenen Java auf C# um und wollen schliesslich auch Entwickler hervorbringen, die eine Zukunft haben.
Angekündigt ist bisher nur HTML5 als Hauptsprache für die Windows 8 Apps, also für UI-Designer. Aber diese Apps müssen nach wie vor immer noch irgendwas aufrufen – und das muss auch weiterhin entwickelt werden. Eventuell wird es wieder C++ sein, aber vielleicht auch weiterhin .NET. Genau kann man das ja noch gar nicht sagen.
Ich kann sehr gut verstehen wie sich die ganzen .NET Entwickler fühlen. Warum haben wir uns in den letzten 10 Jahren mit einer Technologie beschäftigt, die in unseren Augen der logisch nächste Schritt nach C, C++ und Java war und nun einfach sterben soll? Sollen wir nun zurück zu C, C++, Java oder gar PHP gehen?
Nein! ich denke C# ist inzwischen zu weit verbreitet um komplett eingestellt zu werden. .NET mit all seinen Bestandteilen ist eines der wichtigsten Standbeine von Microsoft und kann von einem so großen Unternehmen nicht aufgrund eines langjährigen Wunsches eingestellt werden.
Aber wir Entwickler sollten immer im Kopf behalten: .NET ist ein Bestandteil von Microsoft. C, C++, Java und Co. nicht. Diese Sprachen sind auch dann noch verfügbar, wenn Microsoft untergegangen ist oder einfach alles einstellt. Es gibt auch so noch mehr, Ruby und Phyton sind ebenfalls Sprachen die weitläufig genutzt werden, sogar Google setzt auch Phyton. Und als Entwickler muss man halt immer auf Änderungen reagieren können. Programmiersprachen kommen und gehen, Binärcode bleibt (zumindest solange es noch keine Quantencomputer gibt).

Fazit

Ich denke derzeit liegt einfach viel Unsicherheit in der Luft. Niemand weiß etwas, Microsoft am wenigsten, die Entwickler haben Angst und alles andere ist nur viel Wind um nichts.
Wahrscheinlich wird Windows 8 super auf Tabelt PC’s laufen und sich überhaupt nicht auf Office-PC’s durchsetzen. Dadurch wird Windows 7 das neue XP und die nächsten 5-10 Jahre auf allen Rechnern laufen und .NET wird immernoch gebraucht, und sei’s nur für reine Server Anwendungen.
Und selbst wenn es wirklich tot ist … man kann auch wieder zurück zu C++, PHP oder Java gehen. Das nächste Visual Studio ist bestimmt genausogut wie Dreamweaver oder Frontpage :)

Weitere Informationen sind hier bei Heise developer zu finden…

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Not bad, Microsoft

What Microsoft does well wrote Binary Bonsai, i mean, it’s not bad what Microsoft does.
Not Vista, not Windows 7, only such experimental stuff are the best things from Microsoft.

On thing, that where Apple is better than Microsoft is the interface design. But this is a new way, a new way Microsoft goes. This interface design should be the base of all new operation system from Microsoft…

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Notebook Suche

Ich bin gerade dabei ein Notebook als Ersatz für meinen Desktop Rechner zu suchen, dabei liebäugle ich schon länger mit dem MacBook Pro, da dort das SpitzenOS Mac OS X läuft und man natürlich auch Windows installieren kann. Wobei ich mir da aber etwas unsicher bin, da ich schon einige Anforderungen an das Notebook stelle, da ich ja Entwickler bin.
Das Notebook soll meinen Desktoprechner ersetzen, dabei bei Nutzung am Schreibtisch an meinen Monitor, meine Tastaur und meine Maus angeschlossen werden.
Meine Anforderungen die ich an das Notebook stelle sind folgende:

  • Windows muss installierbar sein, dort müssen folgende Programme laufen können:
    • Visual Studio 2005
    • .NET 2 und .NET 3
    • MS SQL Server 2005
    • Lotus Notes
    • IBM Clear Case, SVN
    • PHP, Zend IDE, Apache – MySQL (evntl. xampp)
    • MS ActiveSync
  • Mehrere USB Anschlüsse (für Maus, Tastatur, externe Festplatte, XDA, etc.)
  • Anschlussmöglichkeit für einen Monitor
  • Integrierte Netzwerkarte, W-LAN, eventuell Express oder PCMCIA Card
  • Großes Display (min. 15,4', und min. Auflösung 1680×1050)
  • Gute Grafikkarte, min Leistungsklasse 2, lieber 1, von hier
  • Sehr guter Mehrkern-Prozessor (AMD Turion 64 X2 oder Intel Core 2 Duo)
  • Große Festplatte (min 200GB, besser mehr)
  • min. 2GB RAM
  • Preis maximal 2500€

Nach tagelanger Suche in Recherche habe ich nun 4 verschiedene Systeme im Visier, 3 sind nur normale Windows Notebooks und 1 ist ein Macbook Pro:

  • Apple MacBook Pro (15', 1,4Ghz – link)
  • MSI GX610-T6425VHP Extreme (link)
  • Toshiba Satellite X200-203 (link)
  • Alienware Aurora m9700 (das Area-51 m9750 ist zwar noch besser, aber schon wieder zu teuer, link)

Und jetzt kommt natürlich die große Frage, welches nehmen? Hat schon jemand Erfahrungen mit dem MacBook Pro als Windows Entwickler Rechner gemacht? Ich bin mir da etwas unsicher das alles was ich brauche auch wirklich läuft. Aber die normalen Windows Notebooks haben halt auch kein Mac OS X und das reizt mich schon sehr.

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Meine Vista-Meinung

Ich bin nicht leider so angetan von Windows Vista. Einiges ist mir zu langsam und unübersichtlich. Die Klarheit der einzelnen Komponenten, Programme und Ordnerstrukturen sind in Vista viel verschlungener, insbesondere das neue Userverzeichnis mit seinen vielen “tollen” Mediaordnern (die ich allesamt nicht brauche).
Bisher konnte man seinen “Eigene Dateien”-Ordner an einen beliebigen Platz manövrieren, das geht mit Vista nicht mehr ohne weiteres. Dazu müssen etliche Registrypunkte geändert werden.


Thomas Bandt
schrieb in seinem Blog:
> Der Windows MediaPlayer ist endlich richtig gut ins
> System integriert worden, schaut gut aus und lädt
> zum Benutzen ein. Das war bei allen vorherigen
> Versionen meiner Meinung nach anders.
Dazu fällt mir folgendes ein. Integration ist ja schön, allerdings hab ich den MediaPlayer bisher höchstens für Videos benutzt und das soll auch so bleiben, also Deinstallieren, geht das problemlos? Mir ist diese Art der tiefen Integration nicht ganz geheuer. Was haben wir uns in den Vista-Vorgängern über den zu integrierten Internet Explorer geärgert, was gab es da für Kartellverfahren, wie sehr stank uns der Messenger, und und und…
Sollte uns das nicht etwas sagen? Erst beklagen wir uns Ewigkeiten über eine Strategie die Microsoft einschlug und nun freuen wir uns über dieselbe Strategie, nur diesmal ist es der Media Player?

Weiterhin findes ich die neue Oberfläche mit den “extremen” Schatten und den breiten Rändern unübersichtlich. Sie nehmen mir zuviel Platz weg. Und das Vista Basis Theme ist da auch kein Ersatz für, das es eher grottig als praktisch aussieht. Zum Glück gibts es als Notlösung noch das alte Standard Theme.

Fazit: Kommt für mich nicht so schnell in Frage, insbesondere der Preis schreckt mich davon ab. Schliesslich brauche ich die, schon überteuerte, Home Edition in keinem Fall und die anderen Editions sind einfach zu teuer. Wer will schon 500€ in ein nacktes Betriebssystem stecken, das dann doch mehr nervt als nötig ist?
Allerdings, für 200€ für die Ultimate Edition würde ich mein XP eintauschen… Linux allerdings nicht.

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Microsoft, Novell, Zend, Oracle, Red Hat, Google – Eine kleine Zukunftsvision

Als vor ein paar Tagen/Wochen die Meldungen über den Ticker rauschten war mir etwas mulmig zumute. Windows Vista für PHP optimiert! Microsoft verkauft ab sofort SUSE Linux Enterprise Server Lizenzen! Und Novell kann Mono endlich ohne Angst vor Patentkriegen weiterentwickeln! Oracle schlägt RedHat mit seinen eigenen Waffen! Google kauft YouTube!

Das alles klingt ja wunderbar, aber wie wird das die Zukunft von Linux und Windows verändern? Einigen Aussagen zufolge hat Oracle vor, mit seiner Taktik eines eigenen Linux’s RedHat kleinzukriegen um sie dann preiswerter einkaufen zu können.
Zum Novell-Microsoft Deal gibt es etliche Gegenstimmen die eine düstere Zukunft vorraussagen. Meine Meinung dazu ist etwas deutlicher und nicht so düster. Aber was könnte passieren?

Mono und .Net schlagen in Zukunft Java
Dazu könnte es kommen, wenn Novell die Mono Umsetzung inklusive WinForms und ASP.NET 2.0 fertigstellen. Leider sieht es derzeitig noch so aus, das Mono nicht in der Lage ist, eine Vernünftig aufgebaute ASP.NET 2.0 Webseite mit MasterPages und etlichen DLL’s aus eine Business-Logic Schicht zum laufen zu bekommen.
Auch sind die WinForms in wichtigen Bereichen noch immer nicht mit Mono kompatibel. Eine kleine von mir erstelle Bildbetrachter Anwendung kann unter Mono nicht kompiliert werden, da noch etliche wichtige Controls nicht in Mono umgesetzt sind.
Wenn es nun dazu kommen würde, das Mono komplett kompatibel ist, hätte Java mit seinen Plattform-unabhängigkeit keine Chance mehr. Unter Windows ist der Kampf um das bevorzugte Framework und die dazugehörigen Sprachen zugunsten von .NET schon entschieden.

Office wird für Linux umgesetzt
Damit hätte Microsoft mit seiner meistgenutzten Bürosuite auch unter Linux eine Anwenderschicht und würde in den vielen Öffentlichen Ämtern (in allen Ländern) trotz Linux Umstieg weiter existieren.

Red Hat wird von Oracle gekauft
In einigen Finanzblättern wurde darüber ja schon viel diskutiert, bis Oracle mitteilte, das sie ein eigenes Linux, “Unbreakable Linux”, auf Basis des Red Hat Enterprise Servers entwickeln. Aber vielleicht ist das nur eine Strategie Oracle’s um Red Hat schön billig für eine Übernahme zu machen.

Ich kann hier natürlich nicht mit Bestimmtheit vorhersagen was kommt, noch darüber mehr als nur spekulieren. Aber mir als Linux und trotzdem .NET Fan kommt das alles schon etwas recht.

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