Nach einigen Wochen Hin&Her, ewigen Testinstallationen auf meinem Rechner und einer Menge Artikel, habe ich mich nun dafür entschieden, auf meinem Laptop Windows 7 produktiv einzusetzen. Zwar gibt es noch nicht die 100%ige Vollversion, aber mit der RC Version gab es auch eine Feature-Stopp bei Microsoft, so dass nur noch einige Fehler beseitigt werden und ein bisschen an der Performance geschraubt wird. Aber schon jetzt kann man den gewaltigen Unterschied zwischen dem neuen Windows 7 und Windows Vista mit SP 2 sehen. Performanter, Bugfreier und Stabiler. Das ist eine echte Evolution (und keine Revolution).
Glaubt man den aktuellen Gerüchten rund um die europäische Vollversion, wird es keine Update Version für den Europäischen Markt geben. Das kommt daher, dass der Europäische Gerichtshof Microsoft den Prozess gemacht hat und Windows nur noch als E Version ohne den Internet Explorer auf den Markt kommen darf (warum eigentlich nicht Mac OS X auch?, da ist Safari auch vorinstalliert). Und das Setup Programm in der kurzen Zeit anzupassen ging wohl nicht mehr. Wir werden sehen, in wieweit man dann ab Oktober Windows Vista und/oder Windows 7 RC auf die Vollversion upgraden kann. Notfalls wird halt neuinstalliert – und wofür hat man denn Jahre an einer perfekten Software Auswahl gearbeitet und gesammelt? Ich bin meist in 2-3 Stunden mit allen wichtigen Programmen durch (Windows selbst, Office, SQL Server, Visual Studio, Photoshop, Filezilla, Firefox, iTunes, Qip, Zend Studio, Xampp und WinRAR bilden bei mir die Basis), dann noch knapp eine Stunden Konfiguration und Backups einspielen und fertig ist das Betriebssystem.
Spruch des Tages:
Hackepeter gibt Kacke später
Und noch ein’ obendrauf:
Iss ‘ne Wurst, mach ‘ne Wurst
Gefunden im Worum-Forum, woran man das Niveau erkennen kann, mit dem manche dort mitdiskutieren.
Seit heute Nachmittag ist meine Lebensgefährtin Steffi eine begeisterte Sozius (heißt dass vielleicht bei Frauen Soziuin?). Doch davor war noch Helmkauf angesagt. Und das ist bei Ihrer Größe (Sie ist eine Größe-S-Frau) nicht ganz so einfach. Gekauft wird, wie immer und fast alles bei Stadler, da mein Bruder dort Mechaniker ist (20% Rabatt lässt man ja nicht liegen).
Ein Helm nach dem anderen wurde probiert, Römer, Shark, UVEX. Alle zu groß oder zu weit im Kinn Bereich, doch wir wollten unsere Preisgrenze einhalten (max. 150€) daher blieben auch erstmal die teureren aber wesentlich besseren Helme von Shoei und Arai liegen. Aber leider passte einfach keiner so richtig.
Als ich mir damals meinen ersten Helm kaufte hatte ich dieselben Erfahrungen, viele Marken sind zwar gut aber kein Helm wollte so richtig passen. Also wollte ich es einfach mal probieren und griff mir den Shoei XR-1000 – und siehe da, es ist immer dasselbe. Shoei passt einfach am besten und so auch hier.
Und was lernen wir daraus? Manchmal einfach in den sauren Apfel beißen und die bessere Qualität kaufen (dasselbe kann ich auch zu Schuhen erzählen, ich hatte ne Zeit lang bei Deichmann gekauft, aber die Schuhe gingen immer nach 3 Monaten kaputt, dann hab ich mir einen Nike Schuh gegönnt und dieser Schuh lebt nun seit 2 Jahren, aber ich schweife ab…). Schlussendlich haben wir trotzdem 120€ gespart (Rabatt und Sonderaktion) und für gerade 240€ ein Shoei Helm ist doch Spitze, oder?
Nachdem Zappr nun schon eine ganze Weile sein dasein als Open-Source Projekt mit einer einsamen Webseite fristet, habe ich mich nun entgültig entschieden es in den verdienten (!) Ruhestand zu schieben.
Zappr war ursprünglich als Konkurrenzprodukt zu Online-Diensten wie Flickr und Zooomr gedacht. Entwickelt habe ich es in einem Zeitraum von knapp 2 Monaten, aber wie viele seiner Artgenossen, kam es nie aus seiner Niesche heraus und konnte sich nicht durchsetzen.
Nach Joblight ist Zappr nun schon das zweite komplett gescheiterte Projekt, welches ich im Web versuchte. Leider habe ich wohl, was solche “Web 2.0″-Projekte angeht, nicht so viel Glück. Und was lernen wir daraus?
- Marketing ist alles.
- Mann braucht viele Freunde die eine Basis Community bilden können.
- In .NET kann mann in kürzester Zeit große Projekte stemmen.
- Neben Flickr kann nicht mal Zooomr wirklich bestehen.
Aber genug des Selbstmitleids, schliesslich mache ich das alles ja mehr aus Spass an der Freude.
Ich kann nur nicht verstehen, warum so schlecht umgesetzte Projekte wie StudiVZ funktionieren? Ich mein, Xing ist doch wunderbar und professionell, aber StudiVZ? Sowas hab ich vor 10 Jahren in meinen “Kinderzimmer” gebastelt um HTML und PHP zu lernen… Ich glaube es ist so, wie damals schon mein Wirtschaftslehrer sagte: “Wenn du einmal in der Branche einen Namen hast, kommst du nicht mehr raus. Einmal Management immer Management.” Und deshalb sind die gescheiterten Manager von heute (z.B. durch die Finanzkrise) die neuen Manager von morgen, nur eben in einem anderen Unternehmen…
So, ich schweife irgendwie ab… daher erstmal Ende und aus.
Grad auf abgeschweift.de gelesen, Moppedputzer und Querparker. Und ich bin Stolz drauf, das genauso zu sehen. Ich putze mein Maschinchen noch selbst und parken tu ich da wo Platz ist. Das muss man genau so sehen wie das Ampel- oder das Stauding, wo Platz ist wird durchgefahren.
Danke und ab …
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