In den letzten Jahren sind Comicverfilmungen sehr in Mode gekommen. Spiderman, Dare Devil, X-Men, Hulk und eine ganze Reihe weiterer Filme reihen sich hier in eine lange Liste mit ein. Aber mehr als angenehmes und effektvolles Popcorn Kino haben sie leider nicht zu bieten. Nicht einmal Hulk konnte mit seinem depressiven Ich-suche-mein-ich Drama nicht wirklich toppen. Zwar lief erst vor kurzem der wirklich gute und schon etwas anspruchsvollere Batman Begins in den Kino’s, aber auch er kann diese Reihe nicht durchbrechen.
Frank Miller’s Sin City kann diese Reihe durchbrechen. Die meisten werden Sin City wahrscheinlich gar nicht als Comicverfilmung erkennen, da Sin City zu den unbekannteren und brutaleren des Genre’s gehört. Aber Frank Miller zeichnet sich auch für Batman: The Dark Knight Returns verantwortlich, eine dunklere Variante des bekannten Fledermausmann’s.
Mit Sin City wird dem Kinobesucher nicht das bunte Kostüm tragende Superheldchen vorgesetzt. Sin City ist düster, dreckig, brutal und gefährlich. Es gibt auch keine klare Story im eigentlichen Sinn – wie in Pulp Fiction ist der Film in mehrere kleine Episoden unterteilt die alle voneinander Abhängig sind oder zumindest ineinander fließen.








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