Das Netz von Heute

Wenn alles Immaterielle gratis ist, werden wir alle zu digitalen Bauern, die für Lords der digitalen Wolken wie Google oder YouTube kostenlose Inhalte bereitstellen. Wenn man aber eine dynamische Welt will, in der jeder noch selbst erfinden, denken und seinen eigenen Weg suchen darf, brauchen wir Kapitalismus – gerade auch für den Geist. Intellektuelle Leistung muss wieder belohnt werden, und zwar individuell. Ein weiterer zentraler Fehler der derzeitigen digitalen Kultur ist es, Information aus verschiedensten Quellen so fein zu zerhacken, dass man am Ende nur noch einen einzigen globalen Brei hat.

Jaron Lanier – “Dynamik der Meute”, Artikel auf Spiegel Online.

Frohes Neues und so…

Eigentlich darf man das ja jetzt nicht mehr sagen, soll Unglück bringen. Keine Ahnung warum ich’s trotzdem tu. Wahrscheinlich … weil ich’s verpasst hab, rechtzeitig meinen Blog zu füttern. Daher jetzt und ganz offiziell ein frohes Neues 2010.

2010; das klingt schon fast nach Zukunft, nach Science Fiction (für die Konservativen: das ist das mit den Raumschiffen, Robotern und Bionik, Matrix (Internet) und fernen Planeten). Ich kann mich noch erinnern, Anfang der Neunziger, da hab ich über 2010 nachgedacht und mir die geilste Zukunft vorgestellt. Aber es kommt ja immer anders. Besonders in Sachen Technik. Zwar wächst heutzutage alles in einem Wahnsinns Tempo, was eben noch neu war, ist morgen wieder alt und überholt, aber eben nicht so, wie es sich Science Fiction Autoren vor Jahren vorgestellt hatten. Star Trek wird nicht wirklichkeit, zumindest nicht so. Vieles von dort gibt es schon heute, anderes nicht. Z.B. habe ich neulich irgendwo gelesen, dass der Computer der Enterprise in etwa mit dem Rechner-Verbund von Google vergleichbar ist. Und Stephen Hawkins arbeitet schon am Warp-Antrieb, der noch nicht mal sooo unmöglich ist. Wahrscheinlich ist es die einzige Möglichkeit die uns Einstein erlaubt um überhaupt schneller als das Licht voran zu kommen, ohne dabei 20 Jahre zur Beschleunigung mittels eines Sonnensegels und Laserleitstrahls zu benötigen. Aber genug davon.

Kurz noch so nebenbei; Özil soll mal verlängern, noch ein Jahr bleiben und dann nach Barca gehen.
Und ich hab Magic: The Gathering wieder entdeckt. Kennt ihr das noch? Hab ich so um 1994-1997 gespielt, 3. Edition, 4. Edition, Ice Age, Homelands, Alliances, Fallen Empires. Damals noch mit 4 Necropotence im Standard Deck. Aber auch hiervon genug.

Ich mag den Winter, Schnee sieht absolut toll aus, alles Weiß und Hell. Und trotzdem hält es mich kaum noch im Autositz, ständig will ich mich mit in die Kurve legen, will den Gashahn aufdrehen. Aber es dauert noch sooo lange bis zum Sommer. Naja, auch diese Zeit wird rumgehen. Und jetzt ist erstmal genug aus meinem Kopf.

Wie Amazon sich den Ruf versaut

Sie haben geschrieben, dass Sie mir aus Datenschutzgründen nicht sagen dürften zu wem das vermeintlich gespeerte Konto gehört. Aber aus Datenschutzgründen dürften sie gar nicht mein Konto wegen Probleme eines anderen Kontos sperren (wie kommen sie z.B. darauf, dass die Konten zusammen gehören? Können nicht mehrere Menschen gleichen Namens existieren?)
Und von wegen Datenschutz; ihre Kollegen haben mir am Telefon bereits gesagt um wenn es sich handelt. Und mir die Aufgabe (indirekt) zugeteilt besagte Personen dazu zu bringen ihre “offenen Rechnungen” zu bezahlen, erst dann könne man mein Konto wieder frei schalten. Das sind Stasi- Methoden!
Ich werde meinen Fall der c´t schildern. Mal sehen wie amazon.de dann mit seinen Daten umgehen wird.
Und sowieso, ab sofort bestelle ich bei BOL.de, eBay.de, bookzilla.de und anderen Online Versandhäusern. Ihr Verhalten ist nicht tragbar.

Gerade an Amazon geschrieben, nachdem meine erste Mail nur mit den Worten beantwortet wurde, dass man mir aus Datenschutzgründen nichts sagen kann und dass mein Konto erst wieder eröffnet wird, wenn die betroffenen Personen Ihre Rechnungen bezahlt haben.
Wie dreist ist das den?

Unser Ziel ist es, das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein” steht im Fuß der Mail.
Ich würde ganz klar mal sagen: Ziel verfehlt!

Diese Geschichte passiert gerade meiner Freundin. Mir ist daselbe vor über einem Jahr passiert. Seit dem kann ich kein Amazon mehr benutzen. Ich weiß nicht, wo Amazon da ein Problem hat, aber ich bin sehr enttäuscht von denen und in Zukunft werde ich dort nichts mehr bestellen. Und das kann ich nur anderen Empfehlen.

Die besten Sprüche Thomas Schaaf’s

»Es kann nicht sein, dass ein Stürmer auf der linken Verteidigerposition spielen muss. Bis er wieder in der Spitze ist, ist es dunkel und das Flutlicht aus.«

»Zu kurz, wie immer.«
- auf die Frage, wie sein Urlaub war

»Wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel gesehen, ein sehr, sehr gutes Derby. Vom Ergebnis her war es schlecht für uns.«
- nach der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV am 14. Spieltag der Saison 2008/09

»Wir werden das eine oder andere ändern müssen – besonders die Ergebnisse.«
- trotz des 2:1-Siegs über den VfL Wolfsburg am 17. Spieltag der Saison 2008/09

»Wenn ich vorn alle laufen lasse, sind die hinten die ärmsten Schweine.«

»Ich bin genauso freundlich, höflich und zugänglich wie in all den anderen Jahren. Und genauso konzentriert.«

»Ich bin ja froh, dass Sie mich nicht schon nach einem Saisonrückblick fragen.«
- auf die Frage eines Reporters, ob er Bilanz ziehen könne – nach dem zweiten Spieltag

»Mein Wohnzimmer ist nicht so groß. Ich werde sicher mal hier und dahin laufen, aber immer mit Blick auf den Fernseher.«
- auf die Frage, wo er zur Beobachtung des Länderspiels unterwegs sein wird

»Wir haben zumindest die Zweikämpfe nicht verloren. Aber nur, weil wir nicht in sie hineingekommen sind.«

»Ich hätte ihn von der ersten Minute an vollgetextet und so in seiner Konzentration versucht zu stören.«
- auf die Frage, wie er Ailton früher selbst gestoppt hätte

»Das, was Toni macht, könnte man als bezahlten Urlaub bezeichnen. Er macht Urlaub und bezahlt dafür.«
- über den Brasilianer Ailton, der beim Trainingsauftakt unentschuldigt fehlte

»Ja, denn ich glaube ja auch an den Weihnachtsmann«
- auf die Frage, ob er mit einer rechtzeitigen Rückkehr Ailtons aus dem Urlaub rechne

Reporter fragt Schaaf, ob man Ailton nach seiner verspäteten Rückkehr aus dem Urlaub jetzt bestrafen müsse. Darauf Schaaf:  »Sie können ja auch nicht zu ihrem Kind sagen, so nu’ is’ Schluss, und jetzt helfe ich dir nicht mehr!«
Der Reporter darauf: »Und wie helfen sie ihm?«
Schaaf: »Indem wir ihn bestrafen!«

»Weil er gut Handball spielt.«
- auf die Frage, warum er Per Mertesacker gerne in Hamburg dabei hätte

»Wir können nicht täglich neue Wasserstandsmeldungen abgeben. Wenn er da ist, ist er da. Er ist groß genug, damit ihn alle sehen.«
- über seinen verletzten Spieler Per Mertesacker

»Die Vorrunde!«
- auf die Frage, was ihn optimistisch stimmt, dass Werder in der Rückrunde nicht wieder einbricht

»Ich glaube nicht, dass wir zwei das alleine schaffen.«
- auf die Frage eines kleinen Jungen, ob »wir in Köln gewinnen können«

»Ja, aber dann gehe ich in den Keller.«
- auf die Frage, ob es im harten Geschäft Bundesliga auch etwas zu lachen gibt

»Deswegen haben Sie mich ja heute eingeladen.«
- auf die Frage von Johannes B. Kerner, ob es stimme, dass er »dröge, mundfaul und unterkühlt« sei

»Sie müssen ja auch Alternativen haben, sie müssen ja tätig werden. Und deshalb müssen wir auch irgendwann planen können. Weil, Sie können ja auch nich’ beigehen und zu einem Anderen sagen: Warte mal noch bis Juni. Und dann im Juni: Du, geht doch nicht. Dann sagt der auch: Du hast doch ‘n nassen Helm auf!«

»Ein 25:0 wäre nicht schlecht.«
- auf die Frage nach seinem Wunschergebnis gegen Basel

»Natürlich wollen wir gewinnen. Wir fahren ja nicht hierhin, um nur lecker Nudeln zu essen.«
- vor dem Spiel gegen Udinese Calcio

»Glauben Sie, dass Werder auch gewonnen hätte, wenn Athen die Torschüsse nicht zugelassen hätte?«, fragte nach dem Spiel ein griechischer Reporter.
Thomas Schaaf: »Fußball ist so, dass man Tore schießen muss. Der Ball geht nicht von alleine rein. So viel Wind ist nicht bei uns im Stadion.«

Frage von Thomas Helmer an Thomas Schaaf (Thomas Doll ist auch zugegen): »Da wir nun hier drei Thomase haben, hab’ ich mir überlegt euch beide einfach mit Spitznamen anzusprechen. Bei Thomas Doll ist’s klar «Dolly«. Aber wie soll ich dich nennen, Thomas? Hast du einen Spitznamen? Plaudertasche oder so?
Darauf Schaaf: »Nein, ich habe keinen Spitznamen. Aber wenn du Lust hast, kannst du mich ja Lachsack nennen oder so.«

»Der eine sagt Hüh, der andere Hott. Und die Kutsche bleibt stehen.«
- auf die unterschiedliche Regelauslegung der Schiedsrichter angesprochen

»Von 30 Millionen Mark für Einkäufe in der Winterpause wie bei Bayern kann ich nur träumen. Und wenn, dann wache ich schweißgebadet auf.«

Dummheit oder Hoax?

“Bei dem Code handelt es sich hierbei um die berüchtigte Programmiersprache C++, in der schon Metzel-Games wie Warcraft III und Doom 4 geschrieben wurden. Dabei gilt C++ gerade unter Hackern und Gamern als der schwierigste Code, wie auch der IT-Experte Benedikt Mühlhausen weiß: “In der IT-Szene wird C++ häufig für Websites und gewaltverherrlichende Computergames verwendet. Es bietet dem Coder sehr viele Möglichkeiten, ist dafür aber auch die schwierigste Programmiersprache der Welt! Ohne jahrelanges Studium und die richtigen Bücher ist da nichts zu machen.” Er selbst habe sich den Brief mehrmals durchgelesen und staunt nicht schlecht über die Fähigkeiten des Hacker-Jungen.“

Quelle:  http://elternimnetz.s4u.0lx.net/neuigkeiten/selbstmord-des-schuelervz-hackers-abschiedsbrief-in-codesprache-aufgetaucht/

PS: Eltern im Netz gibt es wirklich, Domm 4 nicht. Diese Seite ist bei einem kostenlosem Hoster gehosted und in der Bild ist der genannte Brief in PHP geschrieben (sogar mit PHP-Tutorial in der Bild und einem Foto des Briefs).